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Schleichers – Die Buchhandlung an der FU Berlin
     
Heinrich August Winkler
Geschichte des Westens. Die Zeit der Gegenwart.
C.H. Beck

Dienstag, 24.03.2015, 19.30Uhr

Seit dem Ende des Kalten Krieges ist die Welt nicht übersichtlicher und auch nicht friedlicher geworden. Erweiterung und Krise der EU, der 11. September 2001, die Kriege in Afghanistan und Irak, die globale Finanzkrise, der "Arabische Frühling" - das sind nur einige Themen des abschließenden Bandes der Geschichte des Westens von Heinrich August Winkler, die schon jetzt zu den klassischen Werken der Geschichtsschreibung gezählt werden darf. Der transatlantische Westen sieht sich heute durch höchst unterschiedliche Kräfte herausgefordert: den islamistischen Fundamentalismus und Terrorismus, eine neoimperiale russische Großmachtpolitik, den Aufstieg der Volksrepublik China zur Weltmacht, das wachsende Gewicht von Indien und Brasilien. Nachrufe auf den Westen aber sind verfrüht: Die Anziehungskraft seines normativen Projekts, der Ideen der Menschenrechte, des Rechtsstaates und der Demokratie, ist weltweit ungebrochen. Heinrich August Winkler führt den Leser im fulminanten letzten Band seiner Geschichte des Westens mitten hinein in die Geschichte unserer Gegenwart - und er zeigt uns eindringlich, was auf dem Spiel steht.

Vortrag und Gespräch

Das Gespräch mit dem Autor führt Christian Richter.

schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem, Lansstr. 8, 14195 Berlin (U-Bhf. Dahlem-Dorf)

Eintritt € 12.- / erm. € 8.- / für Studenten € 3.-

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Heinrich August Winkler, Dienstag, 24.03.2015, 19.30Uhr

   
     

Orlando Figes
Hundert Jahre Revolution. Russland und das 20. Jahrhundert.
Hanser Berlin

Dienstag, 28.04.2015, 19.30Uhr


Eine glänzend geschriebene Geschichte Sowjetrusslands – von den Wurzeln des Bolschewismus bis
zum Putsch gegen Gorbatschow 1991.
Laut Orlando Figes erstreckt sich die Wirkung der Russischen Revolution von 1917 über die Jahrzehnte
der Diktatur bis in die Gegenwart. So waren die Sowjetführer bis zuletzt überzeugt, dass sie die von
Lenin begonnene Revolution fortsetzten und auf ihre Ziele hinarbeiteten: eine kommunistische
Gesellschaft des materiellen Überflusses für das Proletariat und ein neuer kollektiver Menschentyp. In
einem historischen Moment, da in Russland unter Putin die autoritäre Staatstradition wiederauflebt,
liefert Figes eine überzeugende Interpretation des russischen 20. Jahrhunderts.

Vortrag und Gespräch

Moderation: Christian Richter, Übersetzer: Frank Heibert

schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem, Lansstr. 8, 14195 Berlin (U-Bhf. Dahlem-Dorf)

Eintritt € 12.- / erm. € 8.- / für Studenten € 3.-

   figes

Orlando Figes, Dienstag, 28.04.2015, 19.30Uhr

   

   

Klaus Modick
Konzert ohne Dichter.
Kiepenheuer & Witsch

Dienstag, 05.05.2015, 19.30Uhr

In seinem neuen Roman erzählt Klaus Modick von der Entstehung des berühmtesten Worpsweder
Gemäldes, von einer schwierigen Künstlerfreundschaft – und von der Liebe. Heinrich Vogeler, ein
vielfältig begabter, hochinteressanter und kreativer Künstler ist auf der Höhe seines Erfolgs angelangt:
Im Juni 1905 wird ihm die Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen – für sein
Gesamtwerk, besonders aber für das nach fünfjähriger Arbeit fertiggestellte Bild »Das Konzert oder
Sommerabend auf dem Barkenhoff«, das im Zentrum des Romans steht. Während es in der
Öffentlichkeit als Meisterwerk gefeiert wird, ist es für Vogeler das Resultat eines dreifachen Scheiterns:
Sein künstlerisches Selbstbewusstsein und -verständnis wanken, seine fragile Freundschaft zu Rilke
zerbricht, sein Leben und Schaffen in Worpswede erscheinen ihm fragwürdig.
Ein eindrücklicher Künstlerroman, einfühlsam, kenntnisreich, atmosphärisch und klug.

Lesung und Gespräch

Moderation: Dr. Uwe Wittstock

schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem, Lansstr. 8, 14195 Berlin (U-Bhf. Dahlem-Dorf)


Eintritt € 12.- / erm. € 8.- / für Studenten € 3.-

   modick

Klaus Modick, Dienstag, 05.05.2015, 19.30Uhr

   

   

Petros Markaris
Zurück auf Start. Ein Fall für Kostas Charitos.
Diogenes

Montag, 11.05.2015, 19.30Uhr

Warum geht es in Griechenland nicht endlich aufwärts? Die unbekannte Gruppierung "Griechen der
fünfziger Jahre" glaubt die Schuldigen zu kennen. Aber geht die jüngste Mordserie wirklich auf ihr
Konto? Kommissar Charitos ermittelt im Chaos der Stadt Athen, wo der labile soziale Frieden von
radikalen Splittergruppen gefährdet wird, nicht zuletzt auch von der "Goldenen Morgenröte". Der neue
Fall führt Kostas Charitos kreuz und quer durch eine Stadt, die von Tag zu Tag gefährlicher wird. Die
moderne griechische Tragödie spielt sich in den Läden und Büros, Straßen und Wohnblocks ab.

Petros Markaris, studierter Volkswirtschaftler, hat Theaterstücke, eine Fernsehserie sowie etliche
Kriminalromane geschrieben und deutsche Dramen ins Griechische übersetzt, etwa Goethes »Faust«
und Brechts »Mutter Courage«. Zudem war er Co-Autor des international vielfach ausgezeichneten
Filmemachers Theo Angelopoulos. Markaris' Kriminalromane um den exzentrisch-verbrummelten
Kommissar Kostas Charitos sind immer auch hochaktuelle politische Gesellschaftsromane.



Lesung und Gespräch
 

Moderation: Christian Richter

schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem, Lansstr. 8, 14195 Berlin (U-Bhf. Dahlem-Dorf)

Eintritt € 12.- / erm. € 8.- / für Studenten € 3.-
  markaris

 Petros Markaris, Montag, 11.05.2015, 19.30Uhr

   
     

Michael Bienert
Kästners Berlin. Literarische Schauplätze.
verlag für berlin-brandenburg

Dienstag, 19.05.2015, 19.30Uhr

Der Literaturwissenschaftler Michael Bienert erweckt Erich Kästners Berlin mit einem eindrücklichen Buch zum Leben. Wer sich die Hauptstadt der 20er Jahre vergegenwärtigen will, sollte es lesen. „Berlin war seine große Liebe. Der Trubel und das Tempo, die Theater und Cafes, die Frauen und die Freunde. Als Erich Kästner im Herbst 1927 hierher zieht, ist er ein junger Journalist, der berühmt werden will. Nur sechs Jahre später ist er es. Dazwischen hat er seine wichtigsten Werke geschrieben - und die Stadt spielt in allen die Hauptrolle. In diese Welt führt uns Michael Bienerts Buch: Wie ein Literaturdetektiv hat er sich auf Kästners Spuren in Berlin begeben. Und einiges gefunden." (rbb)
Das Buch versammelt viele wunderbare Fotografien, die das versunkene Berlin freudig und schmerzlich erfahrbar machen: das Polizeipräsidium am Alexanderplatz, die unversehrte Gedächtniskirche mit ihren Türmen und Seitenschiffen, die Setzereien des Zeitungsviertels, die Komische Oper an der Weidendammer Brücke, Onkel Pelles Rummelplatz an der Müllerstraße im Wedding. Dieses Berlin wurde von den Nationalsozialisten zerstört.
Kästner wählte die innere Emigration, auch wenn man seine Bücher auf dem Bebelplatz verbrannte. "Mich lässt die Heimat nicht fort", schrieb er in einem Gedicht. Erst nach dem Kriegsende zog er nach München.


Lichtbildvortrag und Gespräch.

Aus den Texten Erich Kästners liest Wolfgang Condrus, allen bekannt als "Gustav mit der Hupe" in der Verfilmung von Emil und die Detektive aus dem Jahr 1954!

schleichersbuch zu Gast in den Museen Dahlem, Lansstr. 8, 14195 Berlin (U-Bhf. Dahlem-Dorf)


Eintritt € 12.- / erm. € 8.- / für Studenten € 3.-

   bienert

Michael Bienert, Dienstag, 19.05.2015, 19.30Uhr

   

 

   


Die Wasserglaslesung.

Dienstag, 30.06.2015, 20.00Uhr

Ein Licht, ein Tisch, ein Wasserglas, eine Stimme, ein Text - mehr nicht.

Der Schauspieler und Sprecher Wolfgang Condrus liest.

Eine Anmeldung ist aufgrund begrenzter Platzzahl zwingend erforderlich.

ACHTUNG! Anderer Veranstaltungsort:

Schleichers Buchhandlung Dahlem-Dorf, Königin-Luise-Str. 41, 14195 Berlin

Eintritt € 10,- / für Studenten € 3.- (Getränke inklusive)

   Wolfgang Condrus

Wasserglaslesung, Dienstag, 30.06.2015, 20.00Uhr