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Aktuelle Veranstaltungen

Herfried Münkler, Marina Münkler. Abschied vom Abstieg. Eine Agenda für Deutschland

Herfried Münkler, Marina Münkler. Abschied vom Abstieg. Eine Agenda für Deutschland

Rowohlt Berlin Verlag
 
Datum: Donnerstag, 19. September 2019, 19.30 Uhr
 
Moderation: Christian Richter
 
Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)
 
Buchvorstellung und Gespräch
 
Ein Gespenst geht um in Deutschland, das Gespenst des Abstiegs. Immer mehr Untergangsszenarien sind im Umlauf oder werden sogar bewusst geschürt. Wenn es um die Zukunft geht, gilt es als ausgemacht, dass es unseren Kindern einmal schlechter gehen wird als uns. Doch diese Aussage ist ebenso grundlos wie gefährlich. Herfried und Marina Münkler zeigen eindrucksvoll, warum solche diffusen Ängste den Zusammenhalt einer Gesellschaft gefährden und allen Populisten, aus welcher Richtung sie auch kommen, Angriffspunkte bieten. Mehr noch: Das Abstiegsgerede hindert die Politik daran, über die wirklichen Schwachstellen der Gesellschaft zu sprechen und sie anzugehen. Bildung, Demokratie, europäische Integration: Das sind die Felder, auf denen jahrzehntelang nichts geschah und auf denen jetzt die Probleme heranwachsen, die auf mittlere Sicht unseren Wohlstand und, schlimmer, die Architektur unserer Gesellschaft gefährden können.
 
Herfried Münkler, geboren 1951, ist Professor für Politikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Viele seiner Bücher gelten mittlerweile als Standardwerke.
 
Marina Münkler, geboren 1960, ist Professorin für Literaturwissenschaft an der Technischen Universität Dresden. Sie hat zum Begriff des Fremden geforscht und zum Phänomen der Interkulturalität.
 
Autorenfotos: Marina Münkler/ © Amac Garbe, Herfried Münkler/ © Reiner Zensen
Wolfgang Huber. Dietrich Bonhoeffer. Auf dem Weg zur Freiheit. Ein Portrait

Wolfgang Huber. Dietrich Bonhoeffer. Auf dem Weg zur Freiheit. Ein Portrait

C.H. Beck Verlag
 
Kooperationsveranstaltung mit der Evangelischen Kirchengemeinde Dahlem und dem Martin-Niemöller-Haus
 
Datum: Freitag, 27. September 2019, 19.30Uhr
 
Moderation: Cornelia Kulawik
 
Ort: Gemeindesaal der Ev. Kirchengemeinde Dahlem, Thielallee 1-3, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / Stud. 3,-€

Die Eintrittsgelder dieser Veranstaltung werden für den Wiederaufbau des Martin-Niemöller-Hauses gespendet.
 
 
Buchvorstellung und Gespräch

Dietrich Bonhoeffer gehört zu den wirkmächtigsten Theologen des 20. Jahrhunderts. Sein Widerstand gegen Hitler hat weltweit Protestbewegungen gegen Unterdrückung und Ungleichheit inspiriert. Seine Briefe aus der Haft wurden als Neubeginn der Theologie verstanden. Wolfgang Huber stellt Bonhoeffers Denken in den Mittelpunkt seines wunderbar prägnanten Porträts und macht deutlich, warum die mutigen Entscheidungen des Ausnahme-Theologen auch heute Ansporn sein können.
Im Juni 1939 wurde Dietrich Bonhoeffer in New York eine Dauerstelle angeboten, doch der junge Theologe, der bereits seine Lehrbefugnis verloren hatte, entschied sich gegen das Exil. Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs kehrte er nach Berlin zurück, um für ein besseres Deutschland zu kämpfen. Es folgten Zeiten der Konspiration, Camouflage, Gefangenschaft, Einsamkeit und Zuversicht trotz allem. Wolfgang Huber macht deutlich, warum Bonhoeffers meistgelesene Schriften - die "Ethik" und "Widerstand und Ergebung" - nur unter diesen existentiellen Bedingungen entstehen konnten. Dass theologisch und ethisch stets die konkrete Situation zu berücksichtigen ist, war geradezu ein Grundzug von Bonhoeffers Denken, das sich durch kühne Neuansätze auszeichnet und von Anfang an eng mit seinem Leben verknüpft ist. Am 9. April 1945 wurde Bonhoeffer auf Hitlers persönliches Geheiß hingerichtet.
 
Wolfgang Huber, Professor für Theologie in Berlin, Heidelberg und Stellenbosch (Südafrika), war u. a. Vorsitzender des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland und Mitglied des Deutschen Ethikrats. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Max-Friedländer-Preis, dem Karl-Barth-Preis und dem Reuchlin-Preis. Wolfgang Huber hat die Neuausgabe der "Dietrich Bonhoeffer Werke" federführend mitverantwortet.

Autorenfoto: © Lena Uphoff
Michael Jeismann. Die Freiheit der Liebe. Paare zwischen zwei Kulturen

Michael Jeismann. Die Freiheit der Liebe. Paare zwischen zwei Kulturen

Hanser Verlag
 

Datum: Donnerstag, 10. Oktober 2019, 20 Uhr

Moderation: Christian Richter

Ort: Schleichers Buchhandlung Dahlem-Dorf, Königin-Luise-Str. 41, 14195 Berlin
Eintritt: 10,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler), Wein inklusive

Buchvorstellung und Gespräch

 

Ein Paar, in dem sich zwei Kulturen verbinden, sorgt für Unruhe. Diese Erfahrung kennt das Gilgamesch-Epos genauso wie die Erasmus-Pärchen, die sich beim Auslandsstudium finden. Michael Jeismann hat die erste Kulturgeschichte jener Paare geschrieben, die sich über Grenzen hinweg gefunden haben.
Die Angst, eine fremde Kultur könnte die eigene Identität schwächen, ist so groß wie das Begehren, das Leben um Neues zu bereichern. Michael Jeismann rückt die legendäre Königin von Saba und König Salomo in eine Linie mit der Engländerin Ruth Khama und Seretse Khama, dem späteren Präsidenten von Botswana, die 1950 den ersten globalen Protest gegen Rassendiskriminierung auslösten. Die interkulturellen Paare zwischen Verbot und Toleranz: Viele werden sich in diesem Buch wiederfinden.

Michael Jeismann, Jahrgang 1958, ist Historiker und Journalist. Von 1993 bis 2006 war er Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, seit 2009 ist er außerplanmäßiger Professor für Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Außerdem ist er in verschiedenen Funktionen für das Goethe-Institut tätig.

Autorenfoto: © Sandra Hortig, Frankfurt am Main

Jens Bisky. Berlin. Biographie einer großen Stadt

Jens Bisky. Berlin. Biographie einer großen Stadt

Rowohlt Berlin Verlag
 
Datum: Dienstag, 29. Oktober 2019, 19.30 Uhr
 
Moderation: Shelly Kupferberg
 
Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)
 
Buchvorstellung und Gespräch
 
Parvenü unter den Großstädten, Labor der Moderne, Symbol des zerrissenen 20. Jahrhunderts: In Berlin konzentriert sich nicht nur deutsche, sondern auch europäische Geschichte. Beides hat Jens Bisky im Blick, wenn er die Entwicklung der Stadt von den Anfängen bis in die Gegenwart nachzeichnet. Beginnend mit der Gründung Alt-Berlins und Cöllns an den Ufern der Spree, schildert er den Aufstieg der dann vereinigten Stadt, die immer äußerst wandlungsfähig war und offen: für die verfolgten französischen Hugenotten und die Denker der Aufklärung unter preußischer Herrschaft; später als Metropole der Proletarier und Großindustriellen, Banker und Nobelpreisträger, und als „Place to be“ der Goldenen Zwanziger. All das wird bei Bisky anschaulich erfahrbar, genauso aber auch die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und die spannungsgeladene Atmosphäre nach 1945, als sich hier die großen Machtblöcke gegenüberstehen.
Jens Bisky, ein herausragender Kenner Preußens, legt eine Gesamtdarstellung der Geschichte Berlins vor, wie es sie seit Jahrzehnten nicht gegeben hat. Eine faszinierende Erzählung über Entstehung und Aufstieg, Fall und Neubeginn – und zugleich ein packendes Panorama deutscher wie europäischer Geschichte im Spiegel einer einzigartigen Metropole.
 
Jens Bisky, geboren 1966 in Leipzig, studierte Kulturwissenschaften und Germanistik in Berlin. Er schrieb für die "Berliner Zeitung" und ist seit 2001 Feuilletonredakteur der "Süddeutschen Zeitung". Er ist Autor mehrerer begeistert aufgenommener Bücher.
 
Autorenfoto: © Bernhardt Link
Ilko-Sascha Kowalczuk. Die Übernahme. Wie Ostdeutschland Teil der Bundesrepublik wurde

Ilko-Sascha Kowalczuk. Die Übernahme. Wie Ostdeutschland Teil der Bundesrepublik wurde

Verlag C.H. Beck
 
Datum: Dienstag, 05. November 2019, 19.30 Uhr

Moderation: Christian Richter
 
Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)
 
 
Buchvorstellung und Gespräch
 
Dreißig Jahre nach dem Mauerfall ist es an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Was genau lief im Osten ab, als er vom Westen übernommen wurde? Worin unterscheidet sich Ostdeutschland von anderen Regionen in der Bundesrepublik? Und weshalb sind Populisten und Extremisten hier so erfolgreich? Ohne Scheuklappen stellt der ostdeutsche Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk in seinem Buch harte Fakten neben persönliche Erfahrungen - und liefert damit das politische Buch der Stunde.
Die Revolution in der DDR kam völlig überraschend. Als die Mauer fiel, hatte niemand damit gerechnet. Die Herstellung der deutschen Einheit erfolgte in einem rasanten Tempo. Fast nichts blieb im Osten so, wie es war. Die Menschen mussten ihren Alltag, ihr Leben von heute auf morgen komplett neu einrichten. Die sozialen Folgen waren enorm und sind im Westen bis heute meist unbekannt. Ilko-Sascha Kowalczuk erklärt in seinem kurzweiligen Essay, wie sich die Umwandlung Ostdeutschlands vollzog, welche Gewinne und Verluste die Menschen dort verbuchten und wie die ostdeutsche Gegenwart mit der Vergangenheit von vor und nach 1989 zusammenhängt. Er entfaltet dabei ein breites politisches, ökonomisches und gesellschaftliches Panorama - mit Ecken und Kanten, voller Überraschungen und Zuspitzungen. Eine kontroverse Debatte zum Jubiläum ist garantiert.

Ilko-Sascha Kowalczuk machte in der DDR eine Lehre zum Baufacharbeiter und anschließend zum Pförtner. Von 1990 bis 1995 studierte er Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und promovierte 2002 an der Universität Potsdam. Er war als ehrenamtliches Mitglied Sachverständiger in der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages: Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozess der deutschen Einheit (1995 bis 1998). Seit 2001 ist er Projektleiter in der Forschungsabteilung des Stasi-Unterlagenbeauftragten, seit April 2018 ist er im Forschungsurlaub und Mitarbeiter der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur. (bpb.de)
 
Autorenfoto: © Ekko von Schwichow

PREMIERE ------- Vorhang auf: Neuerscheinungen im Gespräch

Datum: Dienstag, 12. November 2019, 19.30 Uhr

Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)

Wir erkunden die Welt: Seite für Seite, Buch für Buch stellt Ihnen das Team von PREMIERE regelmäßig Neuerscheinungen vor.

Sachbücher, besonders aus den Bereichen Geschichte, Zeitgeschichte und Politik, Biographien und Belletristik werden auf Gedanken und Zusammenhänge befragt, Autoren zum Gespräch eingeladen.


Es diskutieren über aktuelle und bewährte Buchtitel:
Kerstin Decker (Buchautorin und Publizistin), Michael Jeismann (Historiker und Autor), Christian Richter (Buchhändler), Barbara Stollberg-Rilinger (Direktorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin und Autorin).


Rüdiger Safranski. Hölderlin. Komm! ins Offene, Freund! Biographie

Rüdiger Safranski. Hölderlin. Komm! ins Offene, Freund! Biographie

Hanser Verlag
 
Datum: Mittwoch, 04. Dezember 2019, 19.30 Uhr
 
Moderation: Christian Richter
 

Ort: Museen Dahlem, Lansstr.8, 14195 Berlin
Eintritt: 12,-€ / 8,-€ / 3,-€ (Studierende/Schüler)

Buchvorstellung und Gespräch

 

Friedrich Hölderlin ist der große Unbekannte unter den Klassikern der deutschen Literatur: ein Genie des Zusammenwirkens von philosophischer, religiöser und poetischer Kraft.
Der 250. Geburtstag im März 2020 ist eine gute Gelegenheit, sich ihm und seinem Geheimnis zu nähern. Rüdiger Safranskis Biographie gelingt das auf bewundernswerte Weise. Dies ist die Geschichte eines Einzelgängers, der keinen Halt im Leben fand, obwohl er hingebungsvoll liebte und geliebt wurde. Als Dichter, Übersetzer, Philosoph, Hauslehrer und Revolutionär lebte Hölderlin in zerreißenden Spannungen, unter denen er schließlich zusammenbrach. Seelisch tief verwundet, verbrachte er die zweite Hälfte seines Lebens im Tübinger Turm. Erst das 20. Jahrhundert entdeckte seine tatsächliche Bedeutung, manche verklärten ihn sogar zu einem Mythos. Und so folgt Rüdiger Safranski auch den Spuren, die Hölderlin in der Nachwelt hinterlassen hat.
Rüdiger Safranski, geboren 1945, ist Philosoph und wurde durch seine in viele Sprachen übersetzten Biographien über E. T. A. Hoffmann, Schopenhauer, Heidegger, Nietzsche, Schiller, Goethe und die Freundschaft von Goethe und Schiller bekannt. Seine philosophischen Essays handeln von der Wahrheit, vom Bösen, von der Romantik, der Globalisierung sowie von der Zeit. Zuletzt wurde er mit dem Ludwig-Börne-Preis (2017) und mit dem Deutschen Nationalpreis (2018) ausgezeichnet.
 
Autorenfoto: © Peter-Andreas Hassiepen
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